VHS Hunsrück endlich komplett – Fusion mit Emmelshausen

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchberg und Vorsitzender der Volkshochschule Hunsrück, Harald Rosenbaum, begrüßte am 06. April 2017 im Kirchberger Rathaus die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Kastellaun, Simmern, Rheinböllen und Emmelshausen sowie die Vertreter des gemeinsamen Ausschusses und alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der VHS Hunsrück zur feierlichen Unterzeichnung der Zweckvereinbarung zur Führung der Volkshochschule Hunsrück.
In seiner Begrüßungsrede verwies Harald Rosenbaum darauf, dass damit ein 17 Jahre dauernder Prozess zum Abschluss gebracht wird und die Volkshochschule Hunsrück endlich komplett ist. Was im Jahr 2000 mit dem Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Kastellaun und Kirchberg zur VHS Kastellaun/ Kirchberg begann, wurde 2003 mit Rheinböllen zur VHS Hunsrück ausgebaut und 2009 mit Simmern erweitert. Bürgermeister Rosenbaum konnte auf beeindruckende Zahlen verweisen. Allein das Volumen der Unterrichtsstunden stieg vom Jahr 2000 von 5.800 Stunden mit 2.800 Teilnehmern auf 23.000 Stunden mit 5.500 Teilnehmern im Jahr 2016. Die Qualität und Vielfalt des Kursangebots haben sich ständig weiter entwickelt. Dabei sind die Durchführungen von Schulabschlüssen, berufliche Qualifizierungsmaßnahmen und Kurse im Gesundheitsbereich und Integrationsangebote von gleichrangiger Bedeutung. Harald Rosenbaum versäumte es auch nicht, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VHS seinen persönlichen Dank für die engagierte und erfolgreiche Arbeit auszusprechen.
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Emmelshausen, Peter Unkel, begann seine Ansprache mit den Worten: „Wir waren 17 Jahre die Braut, die sich nicht traut. Aber nun ist der Bräutigam so attraktiv geworden, dass die Braut nicht mehr nein sagen konnte.“ Joachim Mertes, Landtagspräsident a. D. und Vorsitzender des Landesverbandes der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz, der zur Unterzeichnung der Zweckvereinbarung gekommen war, würdigte die Arbeit der Volkshochschule Hunsrück und verwies besonders auf die Leistungen in Bezug auf die Integration von Flüchtlingen und wünschte der Volkshochschule für die zukünftigen Aufgaben viel Erfolg.